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Schärdinger Kühe fressen keinen Regenwald

Wels, 16.09.19:Ganzheitlich nachhaltig: Schärdinger Bauern verzichten auf den Einsatz von nicht-europäischenFuttermitteln. Sie setzen auf hofeigenes,regionales Futter für ihre Kühe und schonen damit Klima und Ökosysteme.

In den traditionellen Gründlandgebieten Österreichs arbeiten die Schärdinger Milchbauern das ganze Jahr über im Einklang mit der Natur, um die besten Futtermittel für ihre Kühe weitestgehend selbst erzeugen zu können. Falls ergänzende, nicht hofeigene Futtermitteln eingesetzt werden, müssen diese garantiert gentechnikfreisein und auszertifizierten, europäischen Quellenstammen. Die Produktion von Eiweißfuttermittel, beispielsweise Soja, entspricht außerhalb Europas meist nicht den strengen Standards, unter denen die österreichischen Bauern arbeiten. Aus diesem Grund haben sich die Schärdinger Bauern bereitsvor drei Jahren zu einem offiziellen Verzicht auf Futtermittel aus nicht-europäischen Quellen entschieden und leisten wichtige Pionierarbeit für Klima-und Umweltschutz.

Schärdinger Kühe fressen keinen Regenwald

„Der Angriff auf die sensiblen Ökosysteme unserer Erde zum Zweck der Futtermittelproduktion in Übersee ist unverzeihlich und sinnwidrig. Ganzheitlich nachhaltige Produkte, regionalund klimaschonend herzustellen ist unsere Verantwortung“, hält Geschäftsführer DI Josef Braunshofer fest. Während Futtermittel aus Übersee häufig unter Ausbeutung von vormaligem Regenwaldboden erzeugt werden, sehen die Schärdinger Bauern es als ihre Pflicht das ihnen anvertraute Land zu nutzen, zu pflegen und auch für die nächsten Generationen noch zu erhalten. „Unsere Bauern leisten somit nicht nur einen Beitrag zu qualitativ, hochwertigen und geschmackvollen Milchprodukten, sondern pflegen und prägen Österreichs einzigartige Kulturlandschaft“, bringt es Obmann Johann Schneeberger auf den Punkt.

Ganzheitlich nachhaltig

Ein Credo, an das sich die Schärdinger, Tirol Milch, Lattella und Stainzer Milchbauern halten: In kleinbäuerlichen Strukturen werden die Milchkühe am Familienbetrieb in enger Tier-Mensch-Beziehung gehalten. Die Tiere, die alle einen Namen haben, werden mit größtenteils hofeigenen Futtermitteln aus gentechnikfreier und glyphosatfreier Produktion gefüttert.

Wer sich also für Schärdinger, Tirol Milch,Lattella und Stainzer Milchprodukte entscheidet, wählt heimischen Geschmack und kann bewusst und mit gutem Gewissen genießen.

Berglandmilch eGen:

Die Berglandmilch ist das größte österreichische Milchverarbeitungs- und Vertriebsunternehmen mit zehn Standorten und steht im alleinigen Eigentum von 11.000 Milchbauern. Bäuerliche Tradition in Verbindung mit ganzheitlichem Qualitätsdenken und dem Mut neue und zukunftsweisende Wege zu gehen, spiegeln sich in vielfältigen und innovativen Produkten wieder. www.berglandmilch.at

RĂĽckfragehinweis:
Elisabeth Haimberger, BA
elisabeth.haimberger@berglandmilch.at
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